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Gassi gehen im Winter - Worauf sollten Hundehalter achten?

Stärkung der Abwehr von Erkältungskrankheiten / Reflektierende Brustgeschirre für mehr Sicherheit im Straßenverkehr / Sprays und Pfotenschuhe zum Schutz vor Salz und Splitt

15. Dezember 2008

Wiesbaden - Nicht nur Zweibeiner, auch Vierbeiner wurden in diesem Jahr vom frühen Winter eiskalt erwischt. Gut vorbereitet, sind Regen, Eis und Schnee jedoch kein Problem für unsere tierischen Freunde. „Man sollte mit Hunden bei jedem Wetter Gassi gehen, aber nicht im Schneckentempo. Das verschafft ihnen die erforderliche frische Luft und stärkt die Abwehr von Erkältungskrankheiten. Und bei der Rückkehr ins Warme trocknet man sie am besten gründlich ab“, erklärt Klaus Oechsner, Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). Damit Hunde beim Gassi gehen sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen, empfiehlt Oechsner blinkende und reflektierende Brustgeschirre oder Leuchtwesten. „So können Auto- oder Fahrradfahrer die Hunde im Straßenverkehr bereits von Weitem sehen.“

Beim Gassi gehen passen sich Hundepfoten erstaunlich gut den unterschiedlichsten Wetter- und Bodenbedingungen an. „Ihre Krallen wirken wie Spikes von Rennschuhen, die sich bei schnellem Lauf in den Untergrund bohren und für optimale Bodenhaftung sorgen“, erläutert Dr. Rolf Spangenberg, tierärztlicher Berater in der ZZF-Online-Tierpraxis. „Das Feinprofil der Ballen bewährt sich auch auf glattem Boden, wie er im Winter durch überfrierende Nässe entstehen kann.“ Auf Streusalz oder Splitt sind Hundepfoten jedoch nicht von Natur aus vorbereitet. Der scharfkantige Splitt oder spitze Eisbrocken können die Pfotenballen verletzen. Wenn dann noch Streusalz in die Wunden eindringt, leidet der Hund unter brennenden Schmerzen. Im Zoofachhandel gibt es Pfotenbalsam und Schutzsprays, die Verletzungen vorbeugen. Salzreste und Eisbrocken zwischen den Zehen und im Fell waschen Hundehalter nach dem Spaziergang am besten mit lauwarmem Wasser ab.
Wer die vorbeugende Pflege der Hundepfoten versäumt hat, kann die Pfoten laut Oechsner auch mit Schuhen aus wasserfestem, atmungsaktiven Material und mit einer verstärkten Auftrittsfläche schützen: „Hundeschuhe sind keineswegs ein Accessoire verwöhnter Luxushunde. Auch Schlittenhunde in der Arktis tragen Pfotenschuhe. Sonst würden sie das lange Laufen über Eis und Schnee nicht durchhalten.“

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ZZF-Pressemeldung (pma 1608): Gassi gehen im Winter - Worauf sollten Hundehalter achten?

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Schneespaziergang mit Hund: Mit Balsam und Schutzsprays die Pfoten schützen

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