FAQ | ZZFintern
SITEMAP | KONTAKT | IMPRESSUM
Pressemeldungen
Diese Seite drucken


Wildvögel im Winter: So füttern Sie richtig

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) empfiehlt, den Vögeln einen naturnahen Lebensraum zu bieten

16. November 2011

Wiesbaden - Im kalten Winter haben Wildvögel oft Schwierigkeiten, in unserer industrialisierten Umwelt geeignetes Futter zu finden. Um die Artenvielfalt in der Vogelwelt zu erhalten, empfiehlt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF), den Vögeln einen möglichst naturnahen Lebensraum mit einheimischen Hecken, Sträuchern und hohen Obstbäumen zu bieten und sie über den Winter durch eine spezielle Fütterung zu unterstützen.
Die Fütterung von Wildvögeln kann vor allem bei Dauerfrost oder einer geschlossenen Schneedecke eine Überlebenshilfe sein. Von der Fütterung profitieren zahlreiche überwinternde Vogelarten wie Amseln, Rotkehlchen, Meisen und Finken. ZZF-Präsident Norbert Holthenrich plädiert für eine Fütterung im Winter, die maßvoll ist und sachgemäß durchgeführt wird. „Vogelfreunde sollten Futter für Weich- und Körnerfresser anbieten, sonst werden nur bestimmte Arten gefördert und es droht eine Verschiebung des natürlichen Gleichgewichts zwischen den verschiedenen Arten.“

Ausgewogenes Futter berücksichtigt die Bedürfnisse möglichst vieler Arten
Zoofachhändler kennen die in der jeweiligen Region überwinternden Vögel und helfen bei der Auswahl der richtigen Futtermischung. „Im Zoofachhandel gibt es Mischungen sowohl für Körnerfresser wie Sperling, Buchfink und Gimpel als auch für Weichfresser, die ein eiweißhaltiges, mit Insekten angereichertes Futter benötigen. Dazu zählen Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig“, erklärt Heinz Marche, Präsidiumsmitglied und Vogelexperte im ZZF. In guten Zoofachgeschäften sind auch Zubehörartikel wie Trinkbehälter und Futtersilos erhältlich, die es erleichtern, die erforderliche Hygiene zu gewährleisten. Es ist nicht nur wichtig, dass die Vögel regelmäßig Futter vorfinden. Die Futterstellen sind auch täglich zu reinigen, und Futterreste vom Vortag müssen beseitigt werden, damit sich keine Keime bilden, die zu Krankheiten führen können. Futterstellen sollten spätestens im Herbst angebracht und täglich mit zunächst noch kleinen Futtermengen befüllt werden, damit sich die Vögel mit ihnen vertraut machen können. In kalten Nächten verlieren die Vögel viel Energie. Um diesen Energieverlust auszugleichen, ist es sinnvoll, die Tiere am frühen Morgen und vor Einbruch der Dämmerung zu füttern.

Auch die Platzierung der Futterstellen spielt eine wichtige Rolle. Beispielsweise viele Finkenarten und Sperlinge bevorzugen eher fest montierte Häuschen oder Silos, während Meisen lieber an hängenden oder frei schwingenden Futterquellen fressen. Eine gute Ergänzung zum Futterhäuschen sind daher Meisenknödel oder Meisenringe sowie Netze mit Nüssen. Die Futterstellen sollten wind- und wetterfest eingerichtet werden. Einige Vogelarten, wie zum Beispiel Amseln oder Rotkehlchen, nehmen Futter allerdings auch gerne am Boden auf. Dann ist darauf zu achten, dass das Futter nicht zu dicht an Hecken, Büschen oder sonstigen Stellen, die Katzen als Lauerversteck dienen könnten, angeboten wird.

pma 1611 - Veröffentlichung kostenfrei - Beleg erbeten

Download
Vorschaugrafik

pdf-Datei Wildvogelfütterung

Quelle: ZZF (Veröffentlichung für redaktionelle Zwecke honorarfrei)

Datei herunterladen (PDF, 197 KB)

DSL 1000: > 1 Sek. | ISDN: > 24 Sek. | Modem: > 35 Sek.



DOC-Datei
Vorschau nicht verfügbar

Word-Datei Wildvogelfütterung

Quelle: ZZF (Veröffentlichung für redaktionelle Zwecke honorarfrei)

Datei herunterladen (DOC, 302 KB)

DSL 1000: > 2 Sek. | ISDN: > 37 Sek. | Modem: > 54 Sek.


Vorschaugrafik

Meisenknödel sind eine gute Ergänzung zum Futterhäuschen

Quelle: ZZF/Turk (Veröffentlichung nur in Verbindung mit dem zugehörigen Dokument honorarfrei)

Auflösung: 1.760 x 1.344 (2,4 Megapixel)
Bildgröße: 14,9 x 11,4 cm (300 dpi)

Datei herunterladen (JPG, 155 KB)

DSL 1000: > 1 Sek. | ISDN: > 19 Sek. | Modem: > 28 Sek.


Meldung suchen

Schreiben Sie Ihre(n) Suchbegriff(e) in das nachfolgende Feld. Ein leeres Suchfeld listet alle Meldungen auf.



Für weitere Infos:
Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V.
Mainzer Str. 10
65185 Wiesbaden


Pressestelle

Antje Schreiber
(Pressesprecherin)
Telefon: 0611 447553-14

Kathrin Handschuh
(Interne Kommunikation / PR-Referentin)
Telefon: 0611 447553-15

Telefax: 0611 447553-33
E-Mail: presse@zzf.de



FAQ

Hier beantworten wir Ihre häufig gestellten Fragen wie „Wozu gibt es den Zoofachhandel“ oder „Sollte die Haltung gefährlicher Wildtiere eingeschränkt werden?“



Download

Vorschaugrafik