Das BONA-Biotop
Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe engagiert sich nicht nur für den Schutz der Heimtiere, er leistet mit seiner Arbeit auch einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.
 | | Der Teichfrosch ist einer von vielen Amphibien, die sich im BONA-Biotop eingefunden haben. |
Von einem Kreis besonders aktiver Zoofachhändler und ZZF-Mitglieder wurde die BONA, die "Biologisch Orientierte Naturschutz-Aktion e.V." gegründet, eine als gemeinnützig anerkannte Vereinigung, die sich für die Renaturierung verödeter Landschaften einsetzt. Die BONA hat vor einigen Jahren in der Nähe von Leverkusen ein 1,2 ha großes Brachland in ein ökologisch wertvolles Feuchtbiotop umgewandelt, das nun zahlreichen, stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen neuen Lebensraum bietet.
Das BONA-Biotop ist nicht öffentlich zugänglich und wird von Biologen und Fachleuten für wissenschaftliche Langzeitbeobachtungen genutzt. Man will dadurch lernen, wie sich die unterschiedlichen Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum zurückerobern. Die Ergebnisse aus diesem "Freiland-Labor" bereichern das ökologische Wissen der Zoofachhändler im ZZF und machen sie zu qualifizierten Beratern in Sachen Feuchtbiotop.
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