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Ein Leitfaden des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Verantwortungsvoll mit Tieren lebenDer illegale Handel mit Tieren Ungeachtet der zahlreichen nationalen und internationalen Schutzbestimmungen werden jährlich Hunderte geschützter Tierarten von professionellen Schwarzhändlern illegal gefangen und eingeführt oder sogar von den Urlaubern selbst, im Reisegepäck versteckt, über die Grenze geschmuggelt.
Tierschmuggel ist Tierquälerei
Auf dem Schwarzmarkt werden für verbotene exotische Tiere, wie z.B. bestimmte Arten von Krokodilen, Papageien und Schlangen, oft horrende Preise von sogenannten Liebhabern bezahlt. Doch mit Liebe hat diese Art von Tierbeschaffung nichts mehr zu tun: Bereits der Transport der geschmuggelten Tiere ist wegen der erforderlichen "Verpackung" mit hohen Sterberaten verbunden. Ohne Wasser oder Futter werden sie in enge Kisten gesteckt und als unbedenkliche Ware deklariert, um nicht als Tiertransport erkannt zu werden.
Von den wenigen Tieren, die den Transport unbeschadet überstehen, stirbt ein Großteil in der neuen und nicht an die Ansprüche der Tiere angepaßten Umgebung. Nur in den seltensten Fällen können diese schwarz erworbenen Tiere auch nur annähernd artgerecht untergebracht und gehalten werden. Tierschmuggel ist kein Kavaliersdelikt, sondern hochgradige Tierquälerei, die vom Gesetzgeber schwer bestraft wird.
Helfen Sie den bedrohten Tierarten, indem Sie diese dunklen Geschäfte nicht unterstützen. Kaufen Sie kein Tier, das Ihnen "unter der Hand" angeboten wird. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Zoofachhändler. Beim ZZF wird man Sie Thema Artenschutz umfassend beraten. |