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Gesund wie ein Fisch im Wasser?

von Dr. Rolf Spangenberg

01. August 2007

Die Erkennung und Behandlung von Zierfischkrankheiten ist inzwischen eine eigene tierärztliche Disziplin geworden. Es wäre fahrlässig, lediglich nach einer kurzen Beschreibung verbindliche Ratschläge abzugeben. Meine Empfehlung: Untersuchen Sie zunächst einmal das Aquarien- oder Teichwasser. Das ist mit Hilfe der im Zoofachhandel käuflichen Untersuchungssets relativ leicht möglich. Einige Geschäfte erledigen das auch als Service für ihre Kunden. Eine schlechte Wasserqualität löst vielfach Fischkrankheiten aus, die sonst keine Rolle spielen würden, wobei beispielsweise an Pilzinfektionen gedacht ist. Pilze gibt es immer im Wasser, sie lösen aber nur bei gestressten Fischen gefährliche Infektionen aus. Häufig ist ein Überbesatz für den Ausbruch von Krankheiten verantwortlich. Man rechnet 1 cm Fisch pro 2 Liter Wasser – mehr wäre zu viel!

Wenn Sie damit nicht weiterkommen, müssen natürlich die kranken Fische untersucht und bei vorliegender Diagnose behandelt werden. Der Zoofachhändler hält entsprechendes Informationsmaterial und zugelassene Medikamente bereit. Für Untersuchungen kann man sich auch an Fachtierärzte für Fischkrankheiten wenden, deren Anschrift Sie beim zuständigen Veterinäramt oder dem Institut für Fischkrankheiten der Universität München (089 – 21 80 26 87) erfahren. Zoofachhändler können Ihnen auch Firmen nennen, die derartige Untersuchungen preiswert durchführen. Allerdings – meistens werden Sie dafür einige Fische töten und einschicken müssen.

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