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Fit für den Herbst: Optimale Ernährung von Wellensittichen

Damit die Vögel nicht zu dick werden, sollten sie möglichst fettarm ernährt werden / Wichtig ist eine ausgewogene Mischkost

von Kathrin Handschuh

28. September 2011

Wellensittiche neigen dazu, zu dick zu werden. Weibchen sind dabei besonders gefährdet, vielleicht weil sie instinktiv dazu neigen, bei Überangebot Reserven für eine anstrengende Brutzeit anzufressen. „Deshalb sollte man nicht zu fettes Futter wie zum Beispiel Honigcracker verabreichen“, sagt Heinz Marche, Vogelexperte und Vorsitzender der ZZF-Fachgruppe Heimtiergroßhandel. „Die Tiere werden sonst einfach zu fett und zu träge.“

Wellensittiche leben gesellig. © ZZF/Schramm


Wellensittiche sind grassamenfressende Papageien, ihre Grundnahrung besteht aus Samenkörnern. Auf dem täglichen Speisezettel stehen deshalb circa zwei Teelöffel Futtermischung aus verschiedenen Saaten. Dazu gehören Silberhirse, Kanariensaat und Haferkerne. Um den notwendigen Vitaminbedarf abzudecken eignet sich zum Beispiel Vogelmiere.

Ein Wellensittich lebt jedoch nicht nur vom Körnerfutter allein. Wichtig ist eine ausgewogene und frische Mischkost, die nicht zu einseitig ist. „Man kann den Vögeln auch täglich einen geschälten Apfel verabreichen“, sagt Marche. Alle drei Tage könne auch ein Stückchen Möhre oder anderes Gemüse auf dem Speiseplan stehen.

Vogelhalter sollten den Tieren immer auch die Möglichkeit zum Freiflug in der Wohnung geben. Denn nur dabei trainieren sie ihre Muskeln und Kreislauf und Stoffwechsel kommen in Schwung. Damit sich Wellensittiche schon im Käfig bewegen, könnte man sie auf Futtersuche schicken: Anstatt die Mahlzeit in den Näpfen anzubieten, sollen die Tiere auf dem Boden nach Futter picken können.

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