- Heimtierhaltung
- Mensch-Tier-Beziehung
„Die Hunde sind für uns eine Brücke in die Gesellschaft“
08.07.2026 | Meldung
Wie verändern Assistenzhunde das Leben von Menschen mit Behinderung? Am Interzoo-Stand des Zentralverbands der Heimtierbranche (ZZF) begrüßte der ZZF die Psychologiestudentin Frieda Krieger und ihren treuen Begleiter, Assistenzhund Aiden.

In dem berührenden Interview spricht ZZF-Kommunikationsleiterin Antje Schreiber mit Frieda Krieger über Verantwortung, bedingungslose Liebe, Inklusion und das große Glück einer ganz besonderen Partnerschaft. Frieda Krieger erzählt, wie sie ihre ursprüngliche Angst vor Tieren überwand, wie sie ihren ersten Hund erhalten hat und gibt spannende Einblicke in die Arbeit des Vereins VITA e.V. Assistenzhunde, der diese besonderen Mensch-Tier-Teams zusammenbringt.
Ihre Hunde wirkten wie ein „Fels in der Brandung“, erzählt Frieda. "Sie förderten Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit. Feinfühlig reagieren die Assistenzhunde auf die Stimmung im Raum und wirken deeskalierend", so die junge Psychologiestudentin.
Damit eine gute Tier-Mensch-Beziehung entsteht, ist für VITA ein professionelles Auswahlverfahren (Matching-Prozess) und die Arbeit mit einem geprüften Züchter essenziell. Die Kosten für die Betreuung der Mensch-Hund-Teams werden über Spenden finanziert, ebenso die Ausbildungskosten eines Assistenzhundes von bis zu 158.000 Euro.
Über Vita e.V. Assistenzhunde:
Der gemeinnützige Verein widmet sich der Zusammenführung und Betreuung von Menschen mit Behinderung und Assistenzhunden. Da Assistenzhunde (im Gegensatz zu Blindenführhunden) nicht im Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen eingetragen sind, finanziert sich die Organisation ausschließlich über Spenden, Sponsoren und Förderer. Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins und wie Sie helfen können, finden Sie auf der Website von Vita e.V. https://www.vita-assistenzhunde.de/



