Heimtierstudie 2025: Heimtierhaltung als relevanter Wirtschaftsfaktor
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Heimtiere leisten einen stabilen Beitrag zu Konsum, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland. Das zeigt die Heimtierstudie 2025 zur wirtschaftlichen Bedeutung der Heimtierhaltung.
Heimtiere leisten einen stabilen Beitrag zu Konsum, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland. Das zeigt die Heimtierstudie 2025 zur wirtschaftlichen Bedeutung der Heimtierhaltung. Die Heimtierstudie der Ökonomin Prof. Dr. Renate Ohr von der Georg-August-Universität Göttingen knüpft an die Vorgängerstudien aus den Jahren 2014 und 2019 an und zeigt Entwicklungen in Bereichen wie Heimtiernahrung oder Tierversicherungen auf.
In ihrer Untersuchung beziffert Prof. Dr. Ohr die mit der Heimtierhaltung verbundenen Umsätze für das Jahr 2024 auf mehr als 18 Milliarden Euro. Abzüglich der darin enthaltenen Importe kommt sie auf einen Beitrag der Heimtierhaltung zur deutschen Wertschöpfung von etwa 15,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von ungefähr 0,35 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Geschätzt sind damit bis zu 165.000 Arbeitsplätze verbunden.
Ein Wachstumstreiber ist der Wirtschaftszweig Gesundheit, also Veterinärwesen, Tierheilpraktiker und verwandte Berufe. Die Gesamtumsätze in diesem Bereich schätzt Prof. Dr. Ohr auf einen Betrag zwischen 4 und 4,2 Milliarden Euro - der Anstieg ist vor allem auf die neue Gebührenordnung für Tierärzte seit 2022 zurückzuführen. Auch der Bereich der Tierversicherungen ist der Studie zufolge stark auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro gewachsen. Die Einnahmen durch die Hundesteuer sind von 359 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 430 Millionen Euro im Jahr 2024 gestiegen.
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